Obliegenheiten

Unter Obliegenheiten versteht man Verpflichtungen des Versicherungsnehmers die er bei Vertragsabschluss eingeht.

Von deren Erfüllung hängt auch der Versicherungsschutz ab. Z.B. Vorvertragliche Anzeigepflicht: Bei der Antragsaufnahme ist wichtig alle Fragen des Versicherers korrekt und ehrlich zu beantworten.

Kommt es in weiterer Folge während der Versicherungslaufzeit zu Änderungen und Erhöhung des Risikos, müssen diese dem Versicherer mitgeteilt werden.

Auch die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften um Schäden zu vermeiden, sind  in den Obliegenheiten definiert. Z.B. Die 72 Stundenregelung in der Sparte Leitungswasser: Wird ein Gebäude länger als 72 Stunden, auch nachtsüber nicht bewohnt, besteht die Verpflichtung den Hauptwasserhahn abzudrehen! Oder die Verpflichtung Eingangs- und, Terrassentüren sowie sonstige Öffnungen als Schutz vor Diebstählen zu versperren.

Nach Eintritt eines Schadens gibt es für den Geschädigten ebenfalls Obliegenheiten die einzuhalten sind. Dazu zählen in erster Linie die Verpflichtung der Schadensminderung sowie die Vermeidung von Folgeschäden und den Schaden zu melden. Die Meldung erfolgt am besten über den Betreuer um dabei die weitere Vorgangsweise für eine zufriedenstellende Schadenserledigung  zu besprechen.

Werden die, ohnehin fast immer logischen, Obliegenheiten verletzt, kann dies zum teilweisen oder sogar vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes führen.

 

Staatl.gepr. Versicherungsmakler Martin König                                                                                                                                             Akad.Vkfm. Franz Höher

                                                              

Akad.Vkfm. Christian Hofer